Powder-Mad-Chroniken: Heli-Drop-Himmel in Georgien

February 11, 2025

Dieser Tag gehört in unsere Top 5… vielleicht war er sogar DER BESTE Powder-Mad-Ski- und Snowboardtag überhaupt. Solche Tage sind selten, bleiben aber für immer im Gedächtnis.

FRÜH RAUS, VOLLE VORFREUDE

5.30 Uhr: Die Wecker zerreißen die Stille. Draußen ist es noch stockdunkel. Müde, aber voller Erwartung stehen wir auf. Ausrüstung gepackt, Schuhe fest, LVS-Geräte geprüft. Der Minibus wartet. Auf der Fahrt zum Heliport steigt die Vorfreude mit jedem Kilometer.

ZWEI HELI-ROTATIONEN, PURE BEGEISTERUNG

Ein Eurocopter kommt in der Morgenkälte, um die ersten vier abzuholen. Die Rotorblätter schneiden durch die Luft, und wir sehen zu, wie die erste Gruppe in die Berge fliegt. Die zweite wartet gespannt. Wenige Minuten später kommt der Heli zurück: Wir sind dran.

Der Aufstieg geht schnell, die Aussicht ist unglaublich. Schon schweben wir über dem Chalaadi-Gletscher bei Mestia in Georgien auf 3.400 m.

Die Schuhe knirschen im Schnee beim Aussteigen. Der Heli hebt ab und verschwindet. Absolute Stille. Nur wir, die Berge und unberührter Powder. Wir steigen zu Fuß zum Kreuz auf, mit brennenden Beinen und schwerem Atem. Jeder Schritt lohnt sich.

3… 2… 1… LOS!

Ski an, Snowboardbindungen zu, Brillen runter. Einer nach dem anderen startet in perfekten, tiefen, unberührten Powder. Schnee wirbelt um uns herum und bleibt wie ein weißer Schleier in der Luft hängen.

Jamie filmt alles: GoPros laufen, die Drohne kreist und hält jeden Schwung, jede Schneewolke und jeden Glücksmoment fest. Als dieser Bericht entstand, freuten wir uns schon auf die für das Frühjahr geplanten Aufnahmen.

Die erste Abfahrt? Reine Magie. Und wir fangen gerade erst an.

DIE SCHWÜNGE VERDIENEN

Wieder Jubel und High Fives. Unser Guide Gogo führt uns zu einer weiteren unverspurten Linie, doch diesmal müssen wir sie uns verdienen. Felle aufziehen, Kopf runter: 400 Höhenmeter Aufstieg. Anstrengend, aber jeder Schritt bringt uns dem nächsten Erlebnis näher. Jamie lässt die Drohne über der Gruppe auf dem unberührten Grat kreisen und macht zwischen den Atempausen GoPro-Aufnahmen.

Oben rüsten wir schnell um und schauen auf unsere nächste Belohnung.

EINE TRAUMABFAHRT

Was folgt, ist pure Magie: über 2.000 Höhenmeter Abfahrt. Weite Flanken zum Laufenlassen, danach steile technische Rinnen, die volle Aufmerksamkeit verlangen. Weiter unten wechseln Bäume, Schneekissen und natürliche Geländeformen einander ab.

Der Schnee bleibt tatsächlich von oben bis unten perfekt. Jeder Schwung wirbelt kalten, leichten Schnee auf. Schnell, schwebend und genau so, wie wir es uns erhofft hatten.

Am Abholpunkt sind wir fertig. Die Beine brennen, die Herzen schlagen, die Begeisterung ist riesig. Überall High Fives.

EIN RIESIGES DANKE AN SVANETI HELISKIING!

Das Team hat genau das ermöglicht, was wir wollten: einen Heli-Drop mit anschließendem Aufstieg auf Fellen. Heliskiing ist schon beeindruckend. Wenn der Heli aber verschwindet und nur die eigene Gruppe vor einem Meer unberührten Geländes zurückbleibt, ist das noch einmal etwas Besonderes. Großen Respekt an das Team, das es möglich gemacht hat.

DER PERFEKTE ABSCHLUSS

So endet ein solcher Tag am besten: Grillen, Bier und Powder Mads legendäre Runde aus „Strafen und Belohnungen“. Lachen, Geschichten und endlose Wiederholungen der GoPro- und Drohnenaufnahmen.

Viel besser kann ein Heli-Tag nicht werden.

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